Börsengang von Scout24

Über Scout24

Das Unternehmen Scout24 ist ein Onlineanbieter von Immobilien und Automobilen in Deutschland und ausgewählten Ländern in Europa. Das Unternehmen betreibt erfolgreich die bekannten und populären Marken ImmobilienScout24 und AutoScout24. Auf den Portalen findet man nicht nur Immobilien bzw. Autos, sondern erhält auch wichtige Informationen, die bei der Entscheidung weiterhelfen. Ziel des Unternehmens ist es die Märkte effizienter und transparenter zu gestalten.

Das Unternehmen ist ein relativ junges Unternehmen. Es wurde im Jahr 1998 / 1999 gegründet.

Börsengang

IPO

Im Oktober diesen Jahres hat das Unternehmen seinen  Börsengang erfolgreich vollzogen. Bereits im Herbst 2014 versuchte das Unternehmen an die Börse zu gehen. Die Bedingungen waren jedoch zu diesem Zeitpunkt relativ ungünstig, sodass dieses Projekt vorübergehend auf Eis gelegt wurde.

Im Oktober wurden die Aktien des Unternehmens zu einem Preis von 30 EUR je Stück verkauft. Insgesamt wurden 38,64 Mio. Aktien platziert. Von denen stammten lediglich 7,6 Mio. aus einer Kapitalerhöhung. Das Unternehmen erzielte insgesamt einen Bruttoerlös von 228 Mio. EUR. Der Erlös der Kapitalerhöhung diente für das Unternehmen zur Begleichung von Schulden und zur Finanzierung des Wachstums des Unternehmens. Ungefähr 1/3 der Aktien befindet sich im Streubesitz.

Das Unternehmen ist generell sehr zufrieden mit dem Erfolg des Börsengangs. Im Vorjahr erwirtschaftete das Unternehmen  342 Mio. EUR Umsatz.

 

 

Der größte Börsengang seit Jahren

IPO

Der Börsengang der Bayer-Tocher Covestro ist wohl einer der größten Börsengänge seit Jahren. Covestro ist ein Unternehmen der Bayer AG und produziert und entwickelt vor allem Lacke, Kleb- und Dichtstoffsysteme, Polycarbonate sowie Polyurethane. Das Unternehmen stellt also vor allem Vorprodukte für die Automobilindustrie her. Es beliefert aber auch die Möbel-, Bau- und Haushaltsgeräteindustrie. Die Kunststoffe findet man unter anderem im Schaumstoff von Matratzen oder in Autositzen wieder.

Covestro war zuvor unter dem Namen „Bayer Material Science“ bekannt. Das nun selbständige Unternehmen beschäftigt rund 16.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von ungefähr 12 Mrd. Euro.  Der Börsengang des Unternehmens sorgte für großes Aufsehen. Es war kein leichter Börsengang, aber die Erstzeichner sind bisher recht zufrieden.

Covestro hatte einen schwierigen Start. So wurde die Preispanne von 26,50 EUR – 35,50 EUR je Aktie auf 21,50 – 24,50 EUR je Aktie gesenkt. Auch das Emissionsvolumen wurde von 2,5 Mrd. EUR auf 1,5 Mrd. EUR reduziert. Die Differenz gleichte Bayer durch eine Kapitaleinlage aus. Trotz eines schwierigen Starts ist der Börsengang von Covestro der größte Börsengang seit 2007. Der erste Kurs der Aktie liegt bei 26 EUR, 8 % über dem Ausgabepreis von 24 EUR. In der ersten Stunde wurden etwa 6 Mio. Papiere gehandelt. Der Aktienkurs stieg später sogar auf 26,99 EUR und verzeichnete damit ein Plus von 12 %. Derzeit befinden sich etwa 31 % im Streubesitz. Mehrheitsaktionär ist und bleibt Bayer mit einem Anteil von 69 %.

Wir sind neugierig auf weitere legendäre Börsengänge in der Zukunft.

Dax, Forex und Co. – Verschiedene Handelsplattformen im Überblick

1024px-Deutsche_Börse_FrankfurtWer bei beispielsweise bei ntv regelmäßig die Börsennachrichten verfolgt, der wird mit einer Reihe von Begriffen konfrontiert die sich dem Laien oft nicht auf den ersten Blick erschließen. Einige Börsenbegriffe wurden im letzten Post bereits erklärt. In diesem Post sollen verschiedene Börsen und ihre speziellen Merkmale kurz vorgestellt werden.

 

 

Generell unterscheidet man in den Börsenhandel mit Wertpapieren (z.B. Unternehmens- oder Staatsanleihen), bestimmten Waren (Rohstoffe) und Devisen (Währungen). Zudem können auch noch beispielsweise Derivate börslich erworben werden.

Der Handel mit Wertpapieren ist das was gemeinhin unter Börsenhandel verstanden wird. Der DAX fällt beispielsweise unter diese Art des Börsenhandels. Erworben werden hierbei Anteile an Unternehmen. Das Unternehmen erhält somit zusätzliche finanzielle Mittel, während der Anteilseigner am möglich Wachstum und Gewinns des Unternehmens profitieren kann.

Auf Warenbörsen werden bestimmte Produkte und vor allem Rohstoffe gehandelt. Mit der Zeit entstanden dabei spezialisierte Produktbörsen für z.B. Edelmetalle über die u.a. der Goldpreis bestimmt wird. Devisenbörsen handeln mit Fremdwährungen und nehmen somit Einfluss auf die Wechselkurse der einzelnen Währungen.

Eine spezielle Art sind die sogenannten Terminbörsen. Hierbei geht es um Transaktionen die erst in der Zukunft geschlossen werden, deren Verträge aber bereits jetzt geschlossen werden (Futures und Optionen). Ein Beispiel für eine Terminbörse ist die deutsch-schweizerische EUREX.

Zuletzt soll noch der Handel mit Derivaten vorgestellt werden. Die Grundlage (Basiswert) bilden hierbei wie bei anderen Handelsformen z.B. Aktien, Wertpapiere oder Rohstoffe. Jedoch werden hierbei nicht die Basiswerte selbst gehandelt sondern dessen Marktchancen- oder Risiken. Ändert sich der Zeitwert während der Dauer des Vertrages kann somit entweder der Käufer oder Verkäufer profitieren.

Die Vielzahl verschiedener Handelsformen ermöglicht es seine Ersparnisse in verschiedene Anlageformen zu splitten und somit vor etwaigen Schwankungen und Krisen besser geschützt zu sein.

Börsenbegriffe für Dummies

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Die Börsenwelt kann für Neueinsteiger am Anfang ziemlich verwirrend sein. Daher sollen hier einige Börsenfachbegriffe, deren Bedeutung sich dem interessierten Laien nicht gleich auf den ersten Blick nicht gleich offenbart, kurz erklärt werden.

Während man beim Kauf einer Aktie gleichzeitig auch Anteile an einem Unternehmen erwirbt, so funktioniert eine Anleihe nach einem anderen Prinzip. Hier leiht der Anleihenkäufer einem Unternehmen Geld zu einem festen Zinssatz ohne dabei Teilhaber des Unternehmens zu werden.

Mit Ask bezeichnet man den Kurs zu dem ein bestimmtes Papier gekauft werden kann. Das Gegenteil ist der sogenannte Bid (die Nachfrage), welcher den Kurs bestimmt zu dem eine Aktie verkauft werden kann.

Eng miteinander verbunden sind die Begriffe Baisse und Hausse. Baisse oder Bärenmarkt steht für eine negative Kursentwicklung. Dagegen verwendet man Hausse, den Bullenmarkt, für steigende Aktienkurse.

Ein weiterer wichtiger Begriff ist der sogenannte Cashflow. Dieser beschreibt die Finanzkraft eines Unternehmens unter Berücksichtigung von Jahresüberschuss, Abschreibungen, Veränderungen bei langfristigen Rückstellungen und Veränderungen bei den Rücklagen.

Zuletzt soll noch das Kurs-Gewinn-Verhältnis (kurz KGV) erläutert werden. Mit Hilfe des KGV können Aktien beurteilt werden. Es errechnet sich aus dem Kurs der Aktie geteilt durch den Gewinn. Das KGV gibt somit an wie lange ein Unternehmen braucht um den Aktienwert als Gewinn zu erwirtschaften. Somit gilt: um so niedriger das KGV, desto besser.

Mit diesem Grundwissen im Gepäck, kann man gut gerüstet in die Welt der Börsen und Aktien starten. Dennoch sollte man sich vorher gut informieren bevor man beispielsweise an der Deutschen Börse Aktiv wird. Hierbei können einschlägige Zeitschriften und Magazine helfen, sein Grundwissen weiter auszubauen.

Die Pfeffersäcke als Paten der Börse

Holländische Gewürz-Händler schickten im 16. Jahrhundert schon bis zu 70 Schiffe im Jahr nach Indonesien, um die kostbaren Gewürze nach Europa zu bringen. Da es sich größtenteils um Pfeffer handelte, galten sie auch bald als die Pfeffersäcke Europas.

Das einträgliche Geschäft lockte bald viele Firmen an, die ihr Geld in dieses Geschäft investieren wollten. Eine der größte war die Vereinigten Ostindischen Handels-Kompagnie, die den Import von Gewürzen aus Asien und die damit hohen Kosten für den Schiffsbau finanzieren wollte. Das Risiko sollte breiter gestreut werden, das durch Havarie, Schiffsuntergänge und Piraterie sehr groß war.

Dadurch wurde wohlhabenden Privatleuten, Gemeinden und ganzen Städten die Möglichkeiten geboten in diese Geschäfte zu investieren. Die Anteile dieser Geschäfte konnten gehandelt werden, ohne das die Gesellschaft Kapital zurück zahlen musste. Dies großartige Idee setzte sich durch und wurde seit dem Aktienhandel genannt. Nachdem ab 1610 zu permanente Kapital übergangen wurde und die beschränkte Haftbarkeit eingeführt wurde, wurde das Modell der erfolgreichen Handelsgesellschaft sehr erfolgreich.

Die Mutter der modernen Aktiengesellschaften ging bankrott durch die wachsende Kompetenz im Jahre 1799. Außerdem machten ihr der Krieg mit England zu schaffen und wie immer das falsche Management des Unternehmens. Früher gab es halt nicht die Möglichkeit sich kurzfristig bei xpresskredit Geld zu leihen! Heute hängt noch einer der ältesten bekannten Aktie der Vereinigten Ostindischen Handels-Kompagnie in der Börse von Amsterdam. Ihre Versicherungssumme beläuft auf mehr als eine Million Euro!

 

Die Geldflut macht Kunstwerke teuer!

Das billige Geld treibt reiche und neureiche in den Kunstmarkt. Auktionshäuser wie Sotheby’s oder Christies erzielen Verkaufsrekorde wie selten zuvor. An einem einzigen Aktionstag können bis zu 50 Werke für teilweise zweistellige Millionenbeträge verkauft werden. Im November vergangenen Jahres konnte auf einer Auktion von impressionistischen und modernen Werken in New York mehr als 420 Millionen $ einbringen, ein absoluter Spitzenwert in der 270 Jahren langen Sotheby’s Geschichte.

Anscheinend gibt es doch noch genug reiche auf der Welt, den der Rivale Christies erzielte 2014 ein Umsatzrekord von 5,1 Milliarden £. Dies bedeutet eine Umsatzsteigerung von 12 % gegenüber dem Vorjahr. Die European Fine Art Foundation berichtete schon 2013 von einem brillanten Anhoax des Kunstmarktes um 8 % auf 47,4 Milliarden €. Diese lag sehr nahe am Höchststand aus dem Jahre 2007 von 48 Milliarden €. Danach brach die weltweite Finanzkrise aus.

Erst pumpte die US-Notenbank Billionen in den Wirtschaftskreislauf, jetzt folgte die europäische Zentralbank auch mit der Nachricht bis 2016 1,1 Billionen € auszugeben. Die Zinsen liegen bei fast 0 %. Besonders aus den Arabischen Emiraten und von Geschäftsleuten aus China kommen immer mehr Kunstliebhaber. China hatte schon einmal den USA den Spitzenplatz für Kunstkäufe im Jahre 2011 abgejagt.

Ob Leidenschaft oder Profitgier hinter diesem Kunst Aufkäufen steckt, kann nicht klar identifiziert werden. Selbst die Suche nach Statussymbol kann aus 1 m² Leinwand mit der richtigen Unterschrift ein millionenteures Objekt machen. Trotz allem können Weltbestseller wie Warhol oder Picasso nur einem kleinen Teil der Sammler angeboten werden. Sie erzielen teilweise Preise von über 50 Millionen $ pro Bild.

Der Schwarze Donnerstag

Am 24. Oktober 1929 erlebte die Welt ihren größten Börsencrash. Nach dem der Dow-Jones Index jahrelang angestiegen ist, verlor er in den Wochen vor dem schwarzen Donnerstag immer mehr Punkte. An dem 24. Oktober brach dann die Panik unter den Anlegern aus. Die Börsenkurse fielen in den Keller und nach Börsenschluss waren viele Anleger pleite.

Tagelang zog sich der Crash von den vereinigten Staaten aus in die ganze Welt. Alle Investoren versuchten gleichzeitig ihre Aktien zu verkaufen um noch die letzten Dollar retten zu können. Dies löste die große Depression in der USA aus und die Weltwirtschaftskrise. Der Abschwung erreichte dann erst 1932 seinen Tiefpunkt.

In Europa spricht man oft von dem schwarzen Freitag, da durch die Zeitverschiebung der Crash in Europa erst am nächsten Tag publik wurde. Erst am Freitag führte dies auch an den anderen Börsen zur Panik. Als Auslöser gilt heute der Londoner Spekulant Clarence Hatry, wegen dessen Bankrotts viel englisches Kapital aus der Holz trägt gezogen wurde. In der Panik verkaufen viele Händler ihre Aktien zu jedem Preis. Die börsennotierten Unternehmen verloren in 2 h 11 Milliarden $.

Zwar versuchen die Banken mit beschwichtigen Meldungen und massiven Stützungskäufen den Abschwung ab zu dämpfen, aber an diesem Tag wurden mehr als 13 Millionen Aktien gehandelt, viermal soviel wie an normalen Tagen. Der Trend ließ sich nicht mehr verhindern und breitete sich weltweit aus. Alle Aktionen brachen dann den folgenden Dienstag zusammen, weil die Banken versuchten ihre Kredite zu retten, die mit Aktien gesichert war. Der der Kurswert viel um weitere 14 Milliarden $ und später um weitere 16,5 Millionen. Einige Aktien fielen um 99 %. Der Crash führte zu Massenentlassungen und einer nie da gewesenen Arbeitslosigkeit. Der Vertrauensverlust bei den Anlegern machte eine Erholung der Wirtschaft fast unmöglich.

Die Börse und ihre Geschichte

In dem zwölften Jahrhundert wurde in Frankreich eine Verwaltung zu Regulierung der Schulden von landwirtschaftlichen Gemeinden eingerichtet. Die sollte im Namen der betroffenen Banken handeln. Dort wurde auch mit dem jeweiligen Schulden gehandelt. So kann man sie als die ersten Makler bezeichnen.

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In den ersten Jahren des 14. Jahrhunderts besaß die Familie van de Beurs eine Gaststätte für Kaufleute. Da die Gaststätte auf dem direkten Weg zur Messe lag, nutzten Kaufleute sie um Informationen auszutauschen. Für sie war es wichtig, was es gerade an neuen Waren gab und welchen Kaufleuten man vertrauen konnte. Kaufleute aus dieser Zeit nutzten die Gaststätte, um neue Geschäfte abschließen zu können. Der Begriff zu den Buersen zu gehen bürgerte sich ein, so das bald auch andere Kaufleute davon sprachen zu Börse zu gehen.

1485 wurde die erste Antwerpener Börse gegründet. Sie diente in erster Linie dazu, die Kaufleute zunftsmäßig zu organisieren und den Maklern und Geldwechslern einen ehrbaren Stand zu verschaffen. Sie wurden bis dahin gesellschaftlich diskreditiert und als Außenseiter angesehen. Die Börse bekam kurz darauf Konkurrenz aus Lyon (1506) und Zaragoza (1551).

Die wichtigsten Börsenereignisse

Der berühmteste Börsencrash ereignete sich im Jahre 1987 an der Wall Street. Am 19. Oktober fiel der Dow Jones innerhalb eines Tages um 22,6 %. Innerhalb kürzester Zeit bereitete sich der Sturz auf die wichtigsten internationalen Handelsplätze aus. In Hongkong fiel die Börse sogar um 45,8 %. Der Crash wurde durch mehrere Ereignisse verursacht. Seit 1985 verdoppelte sich der Dow Jones. Die amerikanische Regierung schafft es nicht ihre Inflation und ihren Handelsdefizit und unter Kontrolle zu bringen. Als die US-Notenbank versuchte den Leitzins für kurzfristige Kredite anzuheben brach der Börsenmarkt zusammen.

Im Jahre 1997 brach die Börse in Hongkong zusammen. Durch die Abwertung der thailändischen Währung verlor die Börse ungefähr 40 %. In der Finanzkrise 2007 mussten mehrere Banken Konkurs anmelden und die russische Börse setzte mehrmals den Handel aus.

 

 

 

Wie funktioniert die Börse?

Täglich werden wir mit Begriffen wie Börse, DAX, Index usw. bombardiert. Nur die wenigsten wissen wirklich worum es geht. Ich möchte Ihnen hier einige Begriffe leicht verständlich erklären.

Eigentlich ist der Begriff Börse leicht zu erklären. Es ist der Ort wo zwei Personen zusammentreffen und Wertpapiere kaufen oder verkaufen. Der DAX ist das Barometer für die wichtigsten 30 Unternehmen, die ihre Aktien an der Börse handeln. Eine Aktie ist ein Dokument, das einen gewissen Anteil eines Unternehmens darstellt.

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Wenn man eine Aktie besitzt, von einem gut laufenden Unternehmen, dann bekommt man eine Dividende ausbezahlt. Das ist der Anteil an den Gewinnen des Unternehmens der einem zusteht, für den Besitz einer Aktie. Menschen die Aktien besitzen heißen Aktionäre. Der Preis einer Aktie kann steigen oder fallen. In erster Linie wird der Preis durch die Nachfrage bestimmt, d.h. wenn viele Leute diese Aktie kaufen wollen steigt der Preis. Das muss manchmal gar nicht mit dem aktuellen Wert zusammenhängen, es kann auch nur durch Gerüchte hervorgerufen werden.

Alle Aktienunternehmen sind dem Transparenzgesetz unterworfen. Sie werden gezwungen alle drei Monate ihre Quartalsangaben zu veröffentlichen. Dadurch wissen die Anleger ob das Unternehmen wirtschaftlich arbeitet und möglicherweise Dividenden ausbezahlen kann. Mit den Daten aus den Quartalszahlen können Kennziffern berechnet werden, die man international vergleichen kann.

Viele Aktienhändler benutzen diese Kursgewinnsverhältnisse (KGV) um ihre Aktienkäufe zu planen. Mit den verschiedenen Angaben aus den Quartalsangaben eines Unternehmens werden Indikatoren errechnet, mit denen so genannte Chartanalysen angefertigt werden. Sie geben den Aktienhändlern Auskunft über den Verlauf dieser Werte in einem Unternehmen.

Da es viele verschiedene Börsenhändler gibt, gibt es auch viele verschiedene Möglichkeiten diese Zahlen zu interpretieren. Da aber viele unterschiedliche Taktiken benutzt werden um Gewinne an der Börse zu machen, kann es auch sein, das Aktien teurer werden, obwohl die Unternehmen schlechtere Quartalszahlen vorzuweisen haben. Die Händler spekulieren dann auf einen erneuten Anstieg des Wertes der Aktie.